Neues Bild in altem Glanz

Die Idee, etwas Altes mit etwas Neuem zu vergleichen, ist bekanntlich schon älter. Doch hat der Spiegel gestern auf zwei interessante Projekte aufmerksam gemacht, die wir ebenfalls sehr interessant finden und unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Und zwar geht es um dearphotograph.com und Looking into the Past. Bei beidem kann man mithelfen, ein Archiv an Fotos zu erstellen, die Vergangenheit und Gegenwart auf einem einzelnen Bild festhalten.

Die besten Ideen kommen bei etwas ganz Alltäglichem und so scheint es auch bei Taylor Jones (dearphotograph) gewesen zu sein, wie man auf seiner Website lesen kann:

As families do, we were looking through old memories and photographs. When one picture came along, and the picture was in the same room that we were in looking at photos.
I stood up with the photo in hand, and thought to myself, “tada!”. I then immediately grabbed my camera, and snapped a photo.

Und so fordert er nun auf: “take a picture of a picture from the past in the present.” – Nehmt ein (besonderes) Foto, geht zu dem Ort auf diesem Foto und fotografiert dort den Ort während ihr das Foto in die Kamera haltet. Anschließend schreibt noch eine persönliche Note zu dem Bild und schickt es ab.

Auch auf der Homepage von Jason E. Powell sowie in seiner Flickr-Gruppe findet man eine beachtliche Sammlung solcher Bilder und kann auch eigene dort einfügen.

Schaut man sich auf den Seiten einmal um, findet man bunte, s/w, traurige, lustige oder einfach nur schöne neue Bilder, die den Betrachter an vergangene Zeiten erinnern lassen. Nicht alle sind so gut gelungen wie andere, jedoch steht primär auch der Spaß im Vordergrund bzw. die Gedanken, die die Menschen mit den Bildern verbinden.

Wer jetzt nicht unbedingt seine persönlichen Bilder im Internet zeigen möchte, dem ist dies vielleicht auch mal als eine nette Idee für das eigene Fotoalbum nahegelegt. Man muss ja nicht immer Fotomontagen nutzen.

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Chefredakteur

Rechtsanwalt Florian Wagenknecht

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Florian Wagenknecht ist Rechtsanwalt bei TWW.LAW. Als Fachanwalt für Urheber – und Medienrecht und Datenschutzbeauftragter (TÜV) steht er seinen Mandanten für umfassende Beratungen zur Seite. Eine spezielle Expertise besitzt RA Wagenknecht im Bereich des Fotorechts, sowohl bei der Rechtsdurchsetzung von Lizenzansprüchen wie auch der Abwehr von Abmahnungen.

RA Wagenknecht hat Rechtswissenschaften in Bonn mit dem Schwerpunkt auf  “Wirtschaft & Wettbewerb” studiert und sein Referendariat bei dem Oberlandesgericht Köln mit Stationen bei der Deutschen Welle in Bonn und einer international tätigen Rechtsanwaltskanzlei in Köln absolviert. 2013 schloss er die Zusatzausbildung „Journalismus und Recht“ ab.

Seit 2010 ist RA Wagenknecht Chefredakteur des Online-Magazins „rechtambild.de“ in dem er regelmäßig publiziert. Er ist Mitautor des Buches “Recht am Bild: Wegweiser zum Fotorecht für Fotografen und Kreative” sowie „Datenschutz in der KiTa – Grundlagen und Erläuterungen für den Umgang mit Daten“.

Kontakt: f.wagenknecht[at]rechtambild.de – Florian Wagenknecht


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